Vor langer langer Zeit gab es einmal einen König
der konnte tun und lassen was immer er wollte
dem gehörten alle Klemmen des Landes
der hatte Strände voll feinsten Sandes
der hatte selbst Steine
die begannen zu funkeln und zu leuchten
wenn er sich ihnen nur näherte und sagte:
"...sind meine...!"
und in seinem Land gab es Bäume
die fingen sofort an zu blühen
wenn er an ihnen vorüberging
ohne sich auch nur zu mühen
dem König diente ein höflicher Hofstaat
ein Diener putzte ihm das Gold aus dem Ohr
ein anderer brachte ihm sein Töpfchen ans Rohr
und ein dritter sang ihm königliche Weisen vor
manchmal schäumte er über vor Glück
und zündete gern mal
ein paar Sternlein an
"Leuchtet mir zur Freude, sag ich !"
und der bleiche Mond
rollte mit den Augen:
"Nimm mich, nimm mich !"
aber manchmal
fühlte er sich bedrückt
denn er war es müde
ein König zu sein:
"Kalte Dunkelheit, kalte tiefe Dunkelheit
ihr Leut, mir ist das Munkeln leid
als dass ich nicht längst schon wüsst,
dass mich morgen einer von euch frißt."
oh, und ich vergaß...
alas, he had a beautiful wife
for her cutest blessings
he would always strive
and during having dinner on a banket
doing this and that and others
he wrote a poetry
that is for lovers:
"oh you pearl of a girl
thou art the one
for who I really care
the one that married me
who maketh the sun shine
inside every little strawberry.."
und jedenfalls
im Laufe der Jahre
wurde die prächtige Krone
auf seinem gekrönten Haupt
ungemein neidisch
auf des Königs
Mächte, Ländereien,
Sänften und Schächte
die Krone wollte nicht länger nur
auf seinem Kopfe sitzen und von oben
zusehen, wer da kommt und wer da geht
wer unter Tränen seinen Kopf verliert
und wer grad wieder ein Kind gebiert
und so kam es
dass die Krone zum König sprach:
"Oh verdrieß dich nicht
oh begieß mich nicht
mit einem Vorwurf
für meine Absicht
meinen eignen Weg zu gehen"
und sprang ihm vom Gesicht
In selbiger Nacht
überredete die rebellische Krone
den pelzig hermelinigen Umhang des Königs
denselbigen - bei günstiger Gelegenheit -
unauffällig und ohne viel Geschrei
am besten noch im Schlafe - zu zermürben
und schnell und zuverlässig
zu erwürgen...
so legte sich der Umhang
sanft um den fülligen Körper
"schnell und sicher muss ichs machen
denn der König braucht nicht zu erwachen"
zuerst, da lag er nur ganz still
dass er den König nur sacht wärmen will
dann begann er zuzudrücken
die Krone, die begann sich zu entzücken
der König träumte da von wilden Bienen
die ihm ums Gesicht her fliegen
von engen Gürteln und Kleidern
er rief die Schneider des ganzen Lands
die fanden nichts Besonderes und meinten bloß:
"Die Sachen sind eher zu groß !"
auch kein Arzt konnt ihm helfen
"Die alle sind doch schon recht hohl...
meiner Seel, mir geht es nicht mehr wohl."
und endlich war die Arbeit gut..
aus der königlichen Nase
troff ein wenig Blut
im Dunkel des Zimmers
sah man´s nicht rot
aber dennoch,
der König war nun endlich +
Sprach die Krone da:
"Oh sag mir, du mein treuer Umhang.
Was willst du das ich für dich tu?
Jetzt, nachdem ich schlüpf
in des Königs gebieterischen Schuh
um die wichtigen Dinge zu verwalten
und um Religionen zu spalten
lang hab ich zugesehen
jetzt aber möcht ich selbst
den Lauf der Welten drehn."
"Brich mir nur einen Zacken von dir ab
Ich will dir nicht im Wege stehen
mit deinen großen Plänen
Gib mir nur den einen Zacken
und ich geh
Ich bin jetzt frei
und will die Welten sehn
die sich fortan
um deinen Willen drehn.
Leid bin ichs
ein Symbol nur zu sein
für Macht und Ruhm
viel lieber möcht ich
nach Freiheit schrein !"
"Wozu denn brauchst du meinen Zacken, du Wicht ?"
"Um den Menschen zu zeigen
wie schnell man Macht
den Nacken bricht."
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